Prism, Tempora, Snowden: Analysen und Perspektiven

Niemand hätte überrascht sein müssen: Die Mosaiksteine des nun erscheinenden Bildes der britischen und der US-amerikanischen Telekommunikations- und Internetüberwachung sind lange bekannt: Dass die National Security Agency (NSA) für die US-Sicherheitsbehörden weltweit die irgendwie erreichbaren Daten erfassen, weitergeben und analysieren ebenso wie für Großbritannien das Government Communications Headquarters (GCHQ), war in Medien nachzulesen. mehr…

NSA light? So spitzelt der Bundesnachrichtendienst Kommunikation aus

„Die Deutschen sammeln nicht so extensiv, weil sie gar nicht das Personal und die technischen und finanziellen Mittel haben“, meint der Direktor des Instituts für Krisenprävention in Essen, Rolf Tophoven. Grundsätzlich ist dem BND aber seit 2001 die Überwachung von 20 Prozent aller Fernmeldeverkehre einschließlich Mails, Chats und ähnlicher Kommunikation gestattet. Die Auslandsspione dürfen als einziger deutscher Dienst sog. gebündelte Telekommunikation (etwa über Satellit oder in Internet-Knoten) ausspähen. Aufgrund technischer und personeller Voraussetzunngen können sie jedoch tatsächlich nur etwa fünf Prozent abzuschöpfen. Zumindest im Moment. mehr…

Snowden: „Keine Infos an Peking oder Moskau gegeben“

Der ehemalige US-Geheimdienstler Edward Snowden hat bestritten, jemals vertrauliche Informationen an Geheimdienste Russlands oder Chinas weitergegeben zu haben. Das schrieb der „Guardian“-Autor Glenn Greenwald am Mittwoch in der Online-Ausgabe der britischen Zeitung.
Snowden habe diese Vorwürfe in zwei Interviews, die er mit ihm geführt habe, vehement zurückgewiesen. Auch habe keines der Länder versucht, Informationen von einem seiner Laptop-Computer zu stehlen. mehr…

NSA-Überwachungsskandal: PRISM, Tempora und Co. – was bisher geschah

Vor fünf Wochen haben der Guardian und die Washington Post damit begonnen, Dokumente zu veröffentlichen, die ihnen der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden übergeben hatte. Die ermöglichen einen Blick hinter die Fassaden des US-Auslandsgeheimdienstes NSA und zeigen ein umfangreiches Programm der totalen Überwachung, dem potenziell alle Menschen ausgeliefert sind. mehr…

Nach PRISM und Tempora: Wie sich Nutzer und Unternehmen vor Überwachung und Spionage schützen können

Seit den Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden ist nun schlagartig klar, wie sehr die staatliche Überwachung des Internets bereits fortgeschritten ist und die Vertraulichkeit der Kommunikation über das weltweite Datennetz untergraben wird. Der Umfang der Spionage durch die Projekte PRISM und Tempora empört nicht nur Politiker weltweit. Auch Internet-Nutzer und Unternehmen sind verunsichert, werden ihre Bürgerrechte doch massiv beschnitten und das Firmengeheimnis verletzt. mehr …